Seit seiner Gründung im Jahr 1942 ist PennEngineering eines der weltweit führenden Unternehmen in der Befestigungsindustrie. Seit mehr als 75 Jahren ist das Unternehmen führend auf dem Gebiet der Dünnblechbefestigung.
Das wachsende Portfolio von PennEngineering im Bereich der Verbindungselemente und -technologien hält auch heute noch mit den Herausforderungen eines sich kontinuierlich weiterentwickelnden Marktes Schritt.
Seine Lösungen und Ingenieurkompetenz profitieren von kontinuierlichen Investitionen in Forschung, Entwicklung neuer Produkte und strategische Standorte weltweit. Kunden profitieren von den Vorteilen seiner weltweiten Präsenz, die auf lokalem Zugang basiert. Als Ergebnis bleibt PennEngineering eine zentrale Ressource für Befestigungslösungen für nahezu jede Branche, einschließlich Computer und Elektronik, Daten-/Telekommunikation, Medizin, Automobil, Marine, Luft- und Raumfahrt/Avionik sowie allgemeine Fertigungsbereiche. Keine Herausforderung ist zu groß oder zu klein.
Das Unternehmen wird durch Produktionsstätten und technische Einrichtungen in den Vereinigten Staaten, Europa und Asien sowie durch ein weltweites Netzwerk autorisierter technischer Vertreter und Vertriebshändler unterstützt. Alle sind bestens gerüstet, um zeitnahe und zuverlässige Lösungen zu liefern, wo und wann immer sie benötigt werden.
Die Herausforderung:
Durch das kontinuierliche Wachstum von PennEngineering, sowohl organisch als auch durch Übernahmen, kam es zu Einschränkungen bei den Qualitätsstandards und zu einem Flickenteppich von Verfahren für die Kommunikation zwischen den globalen Teams, insbesondere wenn ein Werk als Zulieferer für einen anderen Standort tätig war. Ihnen fehlte der Überblick darüber, was ein Zulieferbetrieb bei einem bestimmten Problem, einer Nichtkonformität oder einer Korrekturmaßnahme unternahm. Oft wurden die internen Lieferanten nicht ausreichend zur Behebung von Problemen angehalten und der Mangel an Transparenz verschärfte dieses Problem noch. Hinzu kam, dass das Unternehmen bei Audits immer wieder kleinere Mängel feststellte, die möglicherweise zu größeren Mängeln führen konnten. Das Unternehmen brauchte ein System, mit dessen Hilfe diese Probleme gelöst werden konnten.
"Da all diese Standorte auf der ganzen Welt mit unterschiedlichen Qualitätsplattformen oder sogar auf dem Papier arbeiten, brauchen wir eine einheitliche Qualitätsumgebung für alle Werke, damit sie Informationen austauschen können", kommentiert
Mike Payionk, Leiter des Qualitätskontrollprogramms.
Mike Payionk, Quality Control Program Manager, PennEngineering
Die Lösung:
PennEngineering wusste, dass sie ein Enterprise Quality Management System (EQMS) benötigen. Dadurch würde ein zentraler Punkt geschaffen, der eine entsprechende Vereinheitlichung ermöglicht und die nötige Transparenz bietet, um die Effizienz und Qualität zu steigern und Erfahrungen auszutauschen. Um seinen gesamten Wertschöpfungsprozess zu verbessern, führte das Unternehmen QAD EQMS in 11 Produktionsstätten ein.
"Mit Hilfe eines einzigen Systems können wir weltweit Korrektur- und Präventivmaßnahmen, Dokumentationen und Produkteinführungen nahtlos miteinander teilen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Standorte innerhalb unserer Organisation die gleichen Best Practices anwenden", kommentiert Payionk.
PennEngineering hat die folgenden QAD EQMS-Funktionen implementiert:
Advanced Product Quality Planning (APQP) und Product Part Approval Process (PPAP) - Diese Funktionen ermöglichten es dem Unternehmen, den Zeitaufwand für die Erstellung von PPAP-Dokumenten im Zuge der Einführung neuer Produkte (NPI) durch die Verwendung von Templates zu reduzieren. Die grundlegenden Fehler- und Einflussanalysen (FMEAs), die mit den Korrektur- und Präventivmaßnahmen (CAPAs) verknüpft sind, ermöglichen ein firmenübergreifendes Wissen über mögliche Fehler sowie einen geschlossenen Prozess, so dass die Erkenntnisse aus den CAPAs in die Bibliotheken aufgenommen werden können.
Dokumentenkontrolle - Die Implementierung dieses Moduls ermöglichte es PennEngineering, mit Hilfe einer zentralen Stelle, den Aufwand für die effektive Überprüfung und Genehmigung von Dokumenten, einschließlich E-Mail-Benachrichtigungen und Eskalationen, erheblich zu reduzieren. Zudem ist das Änderungsmanagement jetzt umfassender gestaltet, so dass eine einzige Änderungsanforderung alle Unterlagen, Zeichnungen, Prozesse und APQP-Dokumente einschließt.
"Ich sehe deutlich, dass sich unser Umgang mit Qualitätsproblemen deutlich verbessert hat. Durch die Dokumentation von Qualitätsproblemen in einem einzigen System sind wir nun in der Lage, Probleme zu erkennen und in größerem Umfang zu beheben. Wir haben in den letzten drei Jahren definitiv einen Rückgang der Kundenprobleme festgestellt, weil wir sie in das System einpflegen. Dadurch sind sie für alle sichtbar und nicht irgendwo verborgen", kommentierte Payionk.
NCR/CAPA - Dieses Modul ermöglicht es dem Unternehmen, schneller auf Nichtkonformitäten zu reagieren, sofort Warnungen auszugeben und Warnhinweise für die Produktion zu drucken, um das Ausmaß des Problems zu reduzieren. Es lieferte klare Maßnahmen und Anweisungen zur Eingrenzung von Problemen und vereinfachte den Dispositionsprozess. Dank integrierter Tools konnten die Teams die Genauigkeit der Ursachenanalyse verbessern und Korrekturmaßnahmen einführen, die sich mit den tatsächlichen Ursachen befassen - statt nur mit dem System - und so die Anzahl wiederkehrender Probleme verringern.
"Das System hat Klarheit in unsere gesamte Dokumentation gebracht. Wir haben Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Best Practices aller Standorte weltweit in einem gemeinsamen System zusammengefasst - das hat uns die Möglichkeit eröffnet, zu sehen, was auf Werks- und Kundenebene passiert. Ich muss nicht mehr von hier in Michigan aus das Werk in China anrufen, sondern ich kann einfach im System nachsehen, was gerade gemacht wird und entsprechend handeln. Es hat definitiv alle Standorte miteinander verbunden", sagt Payionk.
Die Vorteile:
Durch die Implementierung von QAD EQMS konnte PennEngineering sein Qualitätssystem in seinen weltweiten Betrieben und Anlagen vereinheitlichen, was zu folgenden Vorteilen führte:
PennEngineering verfügt inzwischen über die Flexibilität, das System entsprechend den wachsenden Anforderungen anzupassen, ohne dass dadurch die Upgrade-Fähigkeit beeinträchtigt wird. Zudem stehen zentrale Informationen zur Verfügung, mit denen die Genauigkeit auf Standort- und Abteilungsebene kontrolliert werden kann.
Mike Payionk, Quality Control Program Manager, PennEngineering
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